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Die Lüftungsanlage des Max-Planck-Instituts im Klassenzimmer der 3. Sek B

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Eine Krise macht erfinderisch - auch Wissenschaftler. Die haben am Max-Planck-Institut in Mainz eine sogenannte "Low-Cost-Abluftanlage entwickelt". Ein dezentrales Abluftgerät, das Schülern das regelmäßige Stoßlüften der Klassenräume ersparen und dennoch für eine Reduktion kontaminierter Aerosole sorgen könnte.

Mit Interesse hat der Klassenlehrer Markus Nogara von der Idee des Max- Planck-Institutes gehört und gelesen und der Gedanke so eine Abluftanlage gemeinsam mit der Klasse fürs eigene Schulzimmer zu bauen, liess ihn nicht mehr los. Gesagt-getan!
 
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Von Dezember bis Januar war die S3 b während der Naturlehrlektionen und dem Projektunterricht fleissig dran, ihr eignes Abluftsystem aus Materialien aus dem Baumarkt herzustellen. Ende Januar war es soweit – Die Anlage konnte in Betrieb genommen werden. Stolz und wissend, dass es funktioniert, nahmen die Schüler das verdiente Zvieri gesponsert von der Schulleiterin entgegen.
 
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Wie funktioniert die Lüftungsanlage des Max-Planck-Instituts?

Eine einfache, effektive und kostengünstige Lösung hat das Max-Planck-Institut entwickelt. Mit vergleichsweise einfachen Mitteln aus dem Baumarkt ist es Dr. Frank Helleis und seinem Team vom Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz gelungen, ein dezentrales Abluftgerät zu entwickeln, das die verbrauchte Luft aus den Klassenzimmern nach draußen befördert. Dafür wird die Luft von Abzugshauben, die über jedem Tisch installiert werden, abgesaugt, durch kleinere Rohre in ein großes Zentralrohr unter der Decke geleitet - und schließlich über einen Ventilator durch ein angekipptes Fenster nach draußen geblasen, Aerosolpartikel und Coronaviren inklusive. Frische Luft kommt über ein weiteres spaltoffenes Fenster ins Klassenzimmer zurück.
Die Anlage nutzt die um den warmen menschlichen Körper aufsteigende Strömung, um die ausgeatmete Luft innerhalb von zehn Sekunden in das Absaugrohr zu transportieren. Sprich: Den Aerosolen bleibt wenig Zeit, um sich im gesamten Klassenzimmer zu verteilen.

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Die Anlage nutzt die um den warmen menschlichen Körper aufsteigende Strömung, um die ausgeatmete Luft innerhalb von zehn Sekunden in das Absaugrohr zu transportieren.

Bildrechte: Max-Planck-Institut/Andrea Koppenborg

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